Ein Riesenrad für Stofftiere

Aktualisiert: 25. März 2021

Immer wieder werden von uns Eltern Ideen zur Aufbewahrung gesucht.

Wohin mit den Holz-Zugschienen, den Unmengen an Lego UND, wer kennt es nicht, wohin mit all den Kuscheltieren? Da gibts z.B. den Zoo für Stofftiere, mit Stangen vor einem Korb und alle Tiere dahinter, welchen ich persönlich nicht so mag. Deshalb habe ich eine andere Idee für euch:

ein Riesenrad. Mal was ganz Neues!


DU BRAUCHST:

einen Faden & einen Bleistift,

einen Hammer & einen Nagel,

die Uhrvorlage (Bildvorlage hier),

Acrylfarben euer Wahl,

ein schwarzer Acrylstift,

Pinsel,

6 oder 12 Gondeln - Boxen,

6 oder 12 Schrauben und Dübel, ev. Unterlegscheiben,

Schraubendreher und/oder Akkubohrer,

Holzbohrer oder Einsatz für Akkubohrer, wenn ihr Holzboxen wählt,

Langes Lineal/Holzstab in der Breite eurer Wahl und/oder Wasserwege,

Originalwandfarbe zum Ausbessern von Fehlern,

Ev. ein Dekoelement für die Mitte;


Und so hab ich es gemacht:

Zuerst hab ich, ganz klassisch, einen Nagel in die Wand geschlagen, einen Faden um einen Stift gewickelt, diesen an dem Nagel gehängt und dann einen großen und einen kleineren Kreis gezeichnet. Weil man das auf dem ersten Foto so schlecht erkennen kann, hab ich es nochmal mit Hintergrund fotografiert. Lasst euch nicht verwirren. Erst waren es zwei Bleistiftkreise an der Wand. ;)




Dann war das Aufzeichnen der Streben dran. Ich wollte so viele Gondeln wie möglich, denn ich hab wirklich viiiiele Stofftiere, also habe ich für mich 12 Stück entschieden. Genau wie bei einer Uhr - passt perfekt.

Und somit war auch gleich das Problem der Platzierung der Gondeln gelöst. Eine Uhr diente mir als Vorlage. Hier gehts auch gleich nochmal zum Bild der Uhr. Ich wollte aber unbedingt vermeiden, dass man beim Hinsehen gleich an eine Uhr denkt - also nicht mit der 12 oben beginnen, einfach ein bisschen verrutschen.


Ein sehr langes Stück Holz fungierte als Lineal zum Verlängern der Streben, an der Wand. Natürlich kann diese Funktion wirklich ein langes Lineal oder gleich eine Wasserwaage übernehmen, die ihr später sowieso braucht, aber meine war mir zu breit für die Streben .

Auch die Kreise habe ich mit Hilfe des Holzes verbreitert.



Zur besserer Sichtbarkeit auf dem Foto habe ich bereits begonnen einige Streben auszumalen. Die falschen und letztendlich ungewollten Linien habe ich anschließend wieder mit weiß übermalt. Hier nehmt ihr natürlich eure Wandfarbe.

Natürlich könnt ihr auch einfach probieren zu radieren. Bei mir hat es nicht geklappt.


Die Kreise und die Streben des Riesenrades hab ich mit grau und anschließen mit Metallic-Acrylfarbe ausgemalt. Das schimmert richtig toll.

Anschließend wurden alle Ränder mit einem schwarzen Stift nachgemalt. Am einfachsten ist das mit einem schwarzen Acrylstift, wer Muse hat und viel Geduld, malt mit einem dünnen Pinsel und Acrlyfarbe den Rand.

Mit schwarzer, sehr wässriger Farbe habe ich dann die Schatten gemacht. Entscheidet euch für eine Seite der Streben und malt entlang der ausgewählten Linie einfach einen breiten schwarzen, nicht zu regelmäßigen Schatten.



Wie gehts weiter? Den Kreis in der Mitte fertig anzeichnen, ausmalen und auch die Stangen zum Boden nicht vergessen!


Und dann gehts los mit den Gondeln. Ich hatte Glück: in einem Geschäft, in meiner Nähe, gab es Holzboxen für 1 Euro das Stück. Diese habe ich dann bemalt, abgemessen und während die Boxen trockneten die Markierungen für die Wandlöcher erstellt.

TiPP: die Rückseite der Gondeln muss nicht bemalt werden, die Farbe könnt ihr euch sparen.



Die MARKIERUNGSHILFEN waren leicht gemacht: