Ein Riesenrad für Stofftiere

Aktualisiert: März 25

Immer wieder werden von uns Eltern Ideen zur Aufbewahrung gesucht.

Wohin mit den Holz-Zugschienen, den Unmengen an Lego UND, wer kennt es nicht, wohin mit all den Kuscheltieren? Da gibts z.B. den Zoo für Stofftiere, mit Stangen vor einem Korb und alle Tiere dahinter, welchen ich persönlich nicht so mag. Deshalb habe ich eine andere Idee für euch:

ein Riesenrad. Mal was ganz Neues!


DU BRAUCHST:

einen Faden & einen Bleistift,

einen Hammer & einen Nagel,

die Uhrvorlage (Bildvorlage hier),

Acrylfarben euer Wahl,

ein schwarzer Acrylstift,

Pinsel,

6 oder 12 Gondeln - Boxen,

6 oder 12 Schrauben und Dübel, ev. Unterlegscheiben,

Schraubendreher und/oder Akkubohrer,

Holzbohrer oder Einsatz für Akkubohrer, wenn ihr Holzboxen wählt,

Langes Lineal/Holzstab in der Breite eurer Wahl und/oder Wasserwege,

Originalwandfarbe zum Ausbessern von Fehlern,

Ev. ein Dekoelement für die Mitte;


Und so hab ich es gemacht:

Zuerst hab ich, ganz klassisch, einen Nagel in die Wand geschlagen, einen Faden um einen Stift gewickelt, diesen an dem Nagel gehängt und dann einen großen und einen kleineren Kreis gezeichnet. Weil man das auf dem ersten Foto so schlecht erkennen kann, hab ich es nochmal mit Hintergrund fotografiert. Lasst euch nicht verwirren. Erst waren es zwei Bleistiftkreise an der Wand. ;)




Dann war das Aufzeichnen der Streben dran. Ich wollte so viele Gondeln wie möglich, denn ich hab wirklich viiiiele Stofftiere, also habe ich für mich 12 Stück entschieden. Genau wie bei einer Uhr - passt perfekt.

Und somit war auch gleich das Problem der Platzierung der Gondeln gelöst. Eine Uhr diente mir als Vorlage. Hier gehts auch gleich nochmal zum Bild der Uhr. Ich wollte aber unbedingt vermeiden, dass man beim Hinsehen gleich an eine Uhr denkt - also nicht mit der 12 oben beginnen, einfach ein bisschen verrutschen.


Ein sehr langes Stück Holz fungierte als Lineal zum Verlängern der Streben, an der Wand. Natürlich kann diese Funktion wirklich ein langes Lineal oder gleich eine Wasserwaage übernehmen, die ihr später sowieso braucht, aber meine war mir zu breit für die Streben .

Auch die Kreise habe ich mit Hilfe des Holzes verbreitert.



Zur besserer Sichtbarkeit auf dem Foto habe ich bereits begonnen einige Streben auszumalen. Die falschen und letztendlich ungewollten Linien habe ich anschließend wieder mit weiß übermalt. Hier nehmt ihr natürlich eure Wandfarbe.

Natürlich könnt ihr auch einfach probieren zu radieren. Bei mir hat es nicht geklappt.


Die Kreise und die Streben des Riesenrades hab ich mit grau und anschließen mit Metallic-Acrylfarbe ausgemalt. Das schimmert richtig toll.

Anschließend wurden alle Ränder mit einem schwarzen Stift nachgemalt. Am einfachsten ist das mit einem schwarzen Acrylstift, wer Muse hat und viel Geduld, malt mit einem dünnen Pinsel und Acrlyfarbe den Rand.

Mit schwarzer, sehr wässriger Farbe habe ich dann die Schatten gemacht. Entscheidet euch für eine Seite der Streben und malt entlang der ausgewählten Linie einfach einen breiten schwarzen, nicht zu regelmäßigen Schatten.



Wie gehts weiter? Den Kreis in der Mitte fertig anzeichnen, ausmalen und auch die Stangen zum Boden nicht vergessen!


Und dann gehts los mit den Gondeln. Ich hatte Glück: in einem Geschäft, in meiner Nähe, gab es Holzboxen für 1 Euro das Stück. Diese habe ich dann bemalt, abgemessen und während die Boxen trockneten die Markierungen für die Wandlöcher erstellt.

TiPP: die Rückseite der Gondeln muss nicht bemalt werden, die Farbe könnt ihr euch sparen.



Die MARKIERUNGSHILFEN waren leicht gemacht:

Ein Papier mit genau der Größe der Rückseite der Box ausschneiden.

1. Diese dann einmal in der Mitte falten und auch die Mitte anzeichnen!

2. Die Seiten nochmal zur Mitte falten.

3. Somit ergibt sich die Mitte von der linken und der rechten Seite.

4. Nun eineinhalb Zentimeter von oben runter messen und fertig sind eure Endpunkte.

Gleich mit dem Bleistift ein Loch durchstechen, denn nun markiert ihr eure Löcher an der Box und eure Löcher auf der Wand, am Riesenrad.



Wenn die Gondeln trocken sind, sind sie schnell angezeichnet. Dazu einfach eure Vorlage genau auf die Rückseite legen und durch die kleinen Löcher die Markierung malen.

Nun könnt ihr auch gleich die Löcher bohren, damit ihr sie später an die Wand montieren könnt.



Wenn eurer Riesenrad trocken ist könnt ihr die Löcher, für die Gondelplatzierung, an der Wand, markieren. Sucht euch EINE fixe Stelle an den Streben aus, die ihr immer wieder nehmt! Sonst hängen die Golden unregelmäßig. Also hier z.B. ist die Mitte der Markierung immer auf der Außenseite des Kreises und auf dem unteren Rand der Strebe! IMMER.

Wenn die Platzierung stimmt korrigiert ihr die Lage der Gondel noch mit der Wasserwaage. Damit alle Gondeln schön gerade hängen. Erst dann werden die Löcher an der Wand angezeichnet.



Geschafft? SUPER!

Dann kommen wir zum Endspurt: die Gondeln anbringen.

Und das ist eigentlich nun mehr ganz easy. Löcher bohren - Dübel rein, Gondeln dranhängen und festschrauben!

TiPP: Wenn ihr die Gondeln innen auch bemalt habt, wie ich, könnt ihr auch die Schrauben anmalen. Dann sieht man sie nicht mehr.

Noch ein TiPP: Mit Unterlegscheiben (3tes Foto) halten die Gondeln doppelt so gut. Sollten eure Kids z.B auf die Idee kommen mal dran zu ziehen.;)



Eventuell natürlich alles aussaugen, vom Wandputz und FERTIG!



Am Schluss hab ich auf den Nagel in der Mitte noch ein Herz aufgehängt.

Aber alles geht: ein Maskottchen, eine Sonne, ... ein Dekoelement eurer Wahl.

Solltet ihr das nicht wollen, bitte den Nagel unbedingt entfernen! Und sollte es etwas Schwereres sein, dann natürlich festbohren.



Ich freue mich auf eure Ergebnisse! Postet doch unter #RiesenradFürStofftiere eure Kreationen!

Wir gestalten einen Online-Stofftier-Lunapark. :) Das wird super!


Wenn ihr Fragen habt, meldet euch.

Gerne könnt ihr euch auch das Original im Studio Mama & Papa Pur ansehen und mir vor Ort alle Fragen stellen.


Und ein riesen Danke an Solange Photography für die tollen Fotos des fertigen Riesenrades!


VIEL FREUDE DAMIT,

EURE MELA




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